EM-Silber: Minerva Hase und Nikita Volodin. © Evans/Imago
Sheffield – Trotz Edelmetall um den Hals wollten Minerva-Fabienne Hase und Nikita Volodin den Abend in Sheffield schnell hinter sich lassen. „Wir sind nicht glücklich mit unserem Programm“, sagte Hase nach dem verpatzten Paarlauf-Finale bei der Eiskunstlauf-EM: „Aber wir konnten zumindest die Silbermedaille retten. Und es hat uns Motivation für das Training bis Olympia gegeben.“
Die misslungene Generalprobe soll auf dem Weg zum erhofften Coup bei den Winterspielen ein Dämpfer, aber kein Rückschlag gewesen sein. „Dass wir unseren Titel nicht verteidigen konnten, beunruhigt uns nicht“, sagte Hase, die keinen guten Tag hatte. Gleich zweimal stürzte die 26-Jährige in der Kür. Ihre verschnupfte Nase sei dabei kein „Störfaktor“ gewesen, eine leicht blutende Hautabschürfung „soll keine Ausrede sein“, sagte Hase.
Am Ende siegten Anastasia Metelkina und Luka Berulawa aus Georgien. Das zweite Berliner Duo Annika Hocke/Robert Kunkel rundete mit Rang vier das ordentliche Ergebnis für die Deutsche Eislauf-Union ab.
Beim Showdown am 15. und 16. Februar in Mailand zählen neben den Georgiern die Weltmeister Riku Miura und Ryuichi Kihara aus Japan sowie die Italiener Sara Conti/Niccolò Macii zu den größten Konkurrenten. Wegen einer Verletzung Contis fehlte das Paar bei der EM.SID