18 Sekunden fehlen

von Redaktion

EHC verliert in Nürnberg kurz vor Schluss

Comeback: Mathias Niederberger. © rB/City-Press

Nürnberg/München – Am 21. November ging er in Berlin vom Eis, gebeugt von Schmerzen, am 18. Januar kehrte er in Nürnberg zurück. Dass Mathias Niederberger nach fast zwei Monaten im Verletztenstand wieder im Tor stand, war die wesentliche Personalie rund um das DEL-Spiel des EHC Red Bull München bei den Nürnberg Ice Tigers. Die Münchner verloren 4:5 (1:3, 2:1, 1:1).

Für Niederberger begann es gar nicht gut, weil er nach neun Sekunden und nach knapp vier Minuten überwunden wurde und auch das zweite Drittel mit einem schnellen Gegentreffer, dem vierten, eröffnet wurde. Doch auch wenn es wirkte, als sei der 33-jährige Nationaltormann, der auch für Olympia nominiert wurde, nicht auf der Höhe, so fand er doch einen Weg, ins Spiel zu kommen. Vor ihm wurde dann auch nicht so unverbindlich gearbeitet wie bis zum 1:4, neben Ehliz (1:2/12.) trafen zweimal Adam Brooks (27., 38.) und der unverhofft in Center-Position geratene Abwehrspieler Fabio Wagner (53.) – 4:4.

Das berühmte Momentum konnte der EHC jedoch nicht nutzen. 18 Sekunden vor Schluss machte der überragende Evan Barratt das 5:4 für Nürnberg. Erneue Münchner Nachlässigkeit – auch bei Niederberger.GÜK

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