Seltsame Kapriolen schlugen die Volleyballer des TSV Haching München: Erst besiegten sie den Vierten Giesen klar mit 3:1, dann luchsten sie dem souveränen Spitzenreiter Lüneburg auswärts mit dem 2:3 einen Punkt ab, den ersten, den der Bundesliga-Primus in eigener Halle abgeben musste – Champions League inklusive.
Da schien alles gerichtet für eine Aufholjagd in Richtung der Playoff-Plätze, doch gegen den als direkten Konkurrenten betrachteten Tabellensiebten FT 1844 Freiburg setzte es dank schwacher Vorstellung eine 0:3-Heimpleite. Trainer Mircea Dudas wirkte ratlos: „Ich habe keine Erklärung.“ Um sich dann doch an einer zu versuchen: „Das war mental heute.“ Außenangreifer Florian Krenkel spekulierte, dass man das wichtige Spiel „vielleicht zu locker“ angegangen sei. Am nächsten Samstag in Dachau geht es für die Green Heroes nun schon darum, nicht in den Abstiegsstrudel gezogen zu werden.UMS