Unter Schmerzen: Brignone gibt Comeback
Kronplatz – Italiens frisch genesene Ski-Königin Federica Brignone hält ihre Olympia-Teilnahme weiterhin für fraglich. „Ich glaube nicht, dass irgendein Athlet sagen kann, dass er an Olympischen Spielen teilnimmt, bevor er nicht die Skier angeschnallt hat – besonders in unserem Sport. Das wäre irgendwie eine Sünde“, sagte die 35-Jährige am Montag vor ihrem Weltcup-Comeback. Dennoch bestätigte Brignone, dass sie am Dienstag beim Weltcup-Riesenslalom in Kronplatz (10.30/13.30, Eurosport) antreten werde. Es ist ihr erstes Rennen seit dem schweren Unfall im April 2025, bei dem sie einen Schien- und Wadenbeinbruch sowie einen Kreuzbandriss im linken Bein erlitt. „Ich hatte keinen einzigen Tag ohne Schmerzen seit dem Tag, an dem ich mich verletzt habe, selbst bei ganz alltäglichen Dingen“, sagte sie: „Ich spüre es definitiv, wenn ich Ski fahre – am Schienbein, am Wadenbein und am Knie, eigentlich überall.“ Die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d‘Ampezzo beginnen am 6. Februar, Brignone soll zum Quartett der italienischen Fahnenträger gehören.
NBA: Durant verdrängt deutsche Legende
Houston – Kevin Durant ist in der Bestenliste der NBA-Scorer an Dirk Nowitzki vorbeigezogen und hat den deutschen Rekordhalter auf Rang sieben verdrängt. 15,2 Sekunden vor dem Ende der Partie gegen die New Orleans Pelicans übertraf Durant Nowitzki, den er „angehimmelt habe“, mit einem verwandelten Freiwurf und kommt nach 18 Zählern beim 119:110 der Houston Rockets nun auf 31 562 Punkte. Nowitzki verbuchte in seiner Karriere 31 560 Punkte. Nowitzki gratulierte per Videobotschaft zu diesem Meilenstein.
Ohne Moritz: Magic verlieren in London
London – Im Gegensatz zum Comeback-Sieg in Berlin am Donnerstag mussten sich die Orlando Magic den Memphis Grizzlies nun in London geschlagen geben. Beim 109:126 kam Franz Wagner auf 14 Punkte, Tristan da Silva verbuchte 4 Zähler. Moritz Wagner kam gar nicht zum Einsatz – eine Vorsichtsmaßnahme.
Formel 1: Audi stellt seinen Boliden vor
Berlin – Als erstes Formel-1-Team hat Audi schon Anfang Januar in Barcelona seine erste Ausfahrt gewagt, morgen wird in Berlin die Lackierung enthüllt. Die maximalen Ziele sind längst formuliert. „Wir wollen ab 2030 um die Weltmeisterschaft kämpfen“, sagt Audi-CEO Gernot Döllner. Am 8. März werden Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto dann in Australien zum ersten Mal für Audi in der Startaufstellung stehen.