München – Skirennfahrer Alexander Schmid droht die Olympische Winterspiele zu verpassen. Der Riesenslalom-Spezialist brach sich bei einem unterklassigen Rennen in der Vorwoche den Knöchel. Das sagte der 31 Jahre alte Allgäuer im Rahmen der Olympia-Einkleidung in München. Mit einer Schiene und an Krücken gestützt holte er sich dabei seine Klamotten für die im Februar anstehenden Winterspiele ab.
Trotz der Verletzung glaubt er an ein schnelles Comeback. Drei Spezialisten hätten ihm gesagt, dass eine Genesung bis zu den Spielen möglich sei. „Ich denke, ich sollte auf jeden Fall grünes Licht bekommen“, sagte Schmid. In dieser Woche stünden weitere Tests an; dann wolle er entscheiden, ob er beim letzten Riesenslalom-Weltcup vor Olympia in Schladming (27. Januar) starten könne.
Schmid hatte neben Fabian Gratz (Riesenslalom), Linus Straßer (Slalom) und Abfahrer Simon Jocher die DOSB-Norm. Am vorigen Mittwoch und Donnerstag bestritt er dann Fis-Rennen in Gsies in Südtirol. Wie Schmid erzählte, fädelte er dort im Slalom ein und verletzt sich dabei folgenschwer am rechten Sprunggelenk.DPA