Rosenheim – Die Starbulls haben zwar ihre erste Niederlage im neuen Jahr kassiert, bleiben aber auswärts in 2026 weiter ungeschlagen. Das kommt nicht überraschend, denn die Rosenheimer sind in der DEL2 die einzige Mannschaft, die auswärts (38 Punkte/18 Spiele) mehr Zähler als zu Hause (33/18) geholt hat. Die Truppe von Trainer Jari Pasanen verlor zwar das Heimspiel gegen das zuletzt stark auftrumpfende Ravensburg mit 1:3, holte sich aber mit dem gleichen Ergebnis die drei Punkte in Freiburg.
Der Punkteschnitt zu Hause liegt bei 1,83, auswärts bei beachtlichen 2,11. Rosenheims Toptorjäger Ville Järveläinen erzielte von seinen 16 Toren 87,5 Prozent auf fremdem Eis. Er traf auch in Freiburg zur 2:0-Führung, und als die Wölfe noch einmal herankamen, machte der 19-jährige Michael Musin den Deckel drauf. Musin komplettierte die erste Sturmreihe mit Scott Feser und Teemu Pulkkinen.
Da gab es für Musin auch ein Sonderlob von Trainer Jari Pasanen, der sich zudem über eine bärenstarke Leistung von Torhüter Oskar Autio freute. Der Finne glänzte mit einer Fangquote von 96,77 Prozent. Autio durfte erstmals im neuen Jahr wieder zwischen die Pfosten. In den sechs Spielen vorher stand er nicht mal im Kader, weil die vier Kontingentstellen von Feldspielern besetzt waren. „Autio war in Freiburg der beste Spieler auf dem Eis,“ lobte Pasanen, der sich glücklich schätzt, dass er mit Christopher Kolarz und Autio zwei der stärksten Torhüter der Liga in seinem Team hat. Außerdem erwähnte Pasanen, dass in Freiburg sieben Spieler im Kader standen, die noch keine 24 Jahre alt sind.
Von Freiburg aus ging es für die Starbulls direkt nach Bad Nauheim, wo sie am heutigen Dienstag ihre Auswärtsserie ausbauen wollen. HANS-JÜRGEN ZIEGLER