Leverkusen konnte Piräus nicht stoppen. © Imago
Piräus – Bayer Leverkusen schlittert in eine Krise. Nach der dritten Niederlage in Folge sucht Trainer Kasper Hjulmand händeringend nach Lösungen.
Der Däne verfiel nicht in Panik. Die erste kleine Krise seiner Amtszeit? „Die Situation gibt mir sehr viel Motivation, extra Motivation“, sagte der Leverkusener Coach, dem der Ernst der Lage nach einem kapitalen Fehlstart ins neue Jahr bewusst ist: „Wir müssen die nächsten beiden Spiele unbedingt gewinnen. Wir haben uns selbst unter Druck gesetzt.“
Drei wegweisende Spiele, drei Niederlagen: Den Start ins Jahr 2026 hatte sich die Werkself anders vorgestellt. Durch das bittere 0:2 (0:2) im Hexenkessel von Olympiakos Piräus am Dienstag ist nun sogar das Weiterkommen in der Champions League in Gefahr. Wer ist schuld an der Misere?
„Es bringt jetzt nichts, mit dem Finger zu zeigen. Wir müssen uns alle an die eigene Nase fassen und noch einmal eine Schippe drauflegen“, forderte Torhüter Janis Blaswich, der als Vertreter von Stammkeeper Mark Flekken ein bitteres Startelf-Debüt für die Werkself erlebte und schon nach zwei Minuten hinter sich greifen musste: „Wir haben uns hier eine Menge vorgenommen, deswegen ist die Enttäuschung erst einmal sehr groß.“
Mit neun Punkten haben die Rheinländer die Qualifikation für die Play-offs weiter in der eigenen Hand, müssen für einen Platz unter den Top 24 in einem „Endspiel“ gegen den FC Villarreal in der kommenden Woche (28. Januar) aber höchstwahrscheinlich gewinnen. Vorher steht das wichtige Bundesliga-Heimspiel gegen Werder Bremen am Samstag (15.30 Uhr/Sky) an. Ein Sieg ist für den Tabellensechsten Pflicht, um die anvisierten Champions-League-Plätze nicht zu verpassen.SID