IN KÜRZE

von Redaktion

Ermittlungen gegen Ex-Bayern Hernandez

Paris – Schwere Vorwürfe gegen den französischen Nationalspieler Lucas Hernandez: Die französische Justiz ermittelt wegen des Verdachts auf Menschenhandel und Schwarzarbeit gegen den früheren Bayern-Profi. Hintergrund ist eine Anzeige einer kolumbianischen Familie gegen den Profi von Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain. „Vater, Mutter und ihre drei Kinder arbeiteten ein Jahr lang ohne jegliche Rechte in dieser Familie“, teilte die Anwältin der Familie, Lola Dubois, der Nachrichtenagentur AFP mit. Ihre Klienten hätten „zwischen 70 und 80 Stunden pro Woche“ für ein bar ausgezahltes Gehalt von etwa 2000 Euro gearbeitet, „ohne bezahlten Urlaub, ohne jegliche Dokumente, die ihre Arbeitnehmerrechte belegen“. Dubois sprach von „einer Form moderner Sklaverei“. Hernandez, Weltmeister von 2018, und seine Ehefrau Victoria Triay erklärten gegenüber AFP ihrerseits, sie seien „manipuliert“ worden und hätten „niemals in böser Absicht oder gegen das Gesetz verstoßen“.

Dzeko-Wechsel zu Schalke so gut wie durch

Gelsenkirchen – Edin Dzeko steht unmittelbar vor einem späten Comeback in Deutschland und einem Wechsel in die 2. Fußball-Bundesliga zu Tabellenführer FC Schalke 04. Der 39 Jahre alte Bosnier, dessen Noch-Arbeitgeber AC Florenz und Schalke haben sich geeinigt. Dzeko soll laut diversen Medienberichten am Donnerstag den Medizincheck bei den Gelsenkirchenern absolvieren. Dzeko war 2009 mit dem VfL Wolfsburg deutscher Meister geworden und im Januar 2011 zu Manchester City gewechselt. Der Stürmer spielte außerdem für die AS Rom, Inter Mailand, Fenerbahce Istanbul und zuletzt Florenz. In der Toskana kam Dzeko zuletzt zum Zug. Offenbar hat auch der bosnisch-stämmiger Trainer Miron Muslic seinen Anteil am Transfer.

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