Späte Erlösung

von Redaktion

Freiburg ringt auch Tel Aviv mit 1:0 nieder

Matchwinner: Matanovic (li.) traf zum Sieg. © Amberg/Imago

Freiburg – Begleitet von strengen Sicherheitsmaßnahmen und einem Fan-Boykott steht der SC Freiburg dicht vor dem direkten Einzug ins Achtelfinale der Europa League. Der Fußball-Bundesligist bezwang Israels Rekordmeister Maccabi Tel Aviv durch ein spätes Tor von Igor Matanovic (82. Minute) mit 1:0 (0:0). Weil der FC Porto bei Viktoria Pilsen in der 90. Minute noch ausglich, kann der Sportclub rein rechnerisch noch von einem der ersten acht Plätze verdrängt werden.

Die Freiburger blieben damit auch in der siebten Partie des Wettbewerbs ungeschlagen und feierten im vierten Heimspiel den vierten Sieg. Zum Abschluss der Ligaphase geht‘s kommende Woche noch zum OSC Lille. Maccabi, das erst einen Punkt geholt hat, kann auch die Playoff-Runde im Februar nicht mehr erreichen.

Um antisemitische Ausschreitungen zu verhindern, waren schärfste Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden – wie schon bei Maccabis Gastspiel beim VfB Stuttgart. Die Polizei war rund um die Partie mit mehr als 2.000 Beamten im Einsatz, die Einlasskontrollen führten zu langen Schlangen. Mehrere Freiburger Ultra-Gruppierungen blieben fern, weil sie sich in ihrer fankulturellen Freiheit eingeschränkt fühlten. Auch sonst blieben viele Plätze leer, was sich auf die Stimmung im Stadion auswirkte.

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