Barcalas Luxusproblem

von Redaktion

Bayern-Frauen starten mit vollem Kader

Bayerns neue Knipserin: Edna Imade. © IMAGO/Barroso

München – Es ist fast schon ein Luxusproblem, aber für Trainer José Barcala gleichwohl ein wenig unangenehm. Da bis auf die Langzeitverletzten Lena Oberdorf und Sarah Zadrazil alle Spielerinnen des FC Bayern fit sind, wird der Spanier einige Akteurinnen aus dem Kader für das erste Heimspiel des Jahres gegen RB Leipzig am Sonntag (18:30 Uhr) streichen müssen. Die Stimmung ist trotzdem gut,

Barcala zeigte sich mit dem Verlauf des Trainingslagers in Spanien und den letzten Trainingseinheiten bei eisigen Temperaturen am Bayern-Campus sehr zufrieden. „Einer der wichtigsten Punkte in der Winterpause war, ein paar taktische Veränderungen vorzunehmen. Wir wollen für unsere Gegner unberechenbarer werden und ein paar neue Ideen umsetzen“, erklärte er. Gegen die Leipzigerinnen wollen die Bayern-Frauen möglichst schnell wieder ihren Rhythmus finden und an die erfolgreiche erste Saisonhälfte anschließen.

Spannend zu beobachten wird dabei aber auch sein, welche Rolle die neuen Spielerinnen Edna Imade und Bernadette Amani dabei spielen können. Stürmerin Imade kommt mit der Empfehlung von bemerkenswerten elf Toren in zwölf Spielen für Real Sociedad, Amani könnte als zweikampfstarke Sechserin die Lücke füllen, die durch die Verletzungen von Oberdorf und Zadrazil entstanden ist.

Bianca Rech mahnte ihre Profis derweil an, trotz des komfortablen Vorsprungs von sechs Punkten an der Tabellenspitze nicht nachzulassen. „Der Vorsprung ist nie groß genug. Wir haben ein gutes Polster, aber das wird uns Stand heute nicht zur Meisterschaft reichen“, sagte die Direktorin der Bayern-Frauen: „Nach dem Heimspiel gegen Wolfsburg Ende Februar können wir einen ersten Strich ziehen und sehen, wo die Reise hingehen kann.“CS

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