Traf doppelt: Verteidiger Ryan Murphy. © IMAGO/Feiner
München – Sie wollten sich mit einem Sieg von ihrem Heimpublikum in die Olympia-Pause verabschieden – und der EHC Red Bull München hat sich tatsächlich nicht lumpen lassen. Wie so oft war das Duell mit den Pinguins Bremerhaven zwar eine zähe Angelegenheit, doch am Ende stand ein 6:3 (1:1, 2:1, 3:1).. Ryan Murphy (9,/39), Markus Eisenschmid (22./24.) und Patrick Hager (60./60./empty net) erzielten im restlos vollgepackten Garden die die Treffer für die Münchner, Benett Roßmy, Akito Hirose und Ziga Jeglic zogen für Bremerhaven jeweils gleich. Nun warten vor den Spielen in Mailand noch zwei Auswärtsauftritte – in Mannheim (Sonntag) und in Schwenningen (Dienstag).
Dabei waren die Münchner nach spätestens ab dem zweiten Drittel die spielstärkere und druckvollere Mannschaft. Die Treffer von Markus Eisenschmid und Ryan Murphy im zweiten Abschnitt waren die fast logische Konsequenz. Vor allem Murphys zwioschenzeitliches 3:2 war ein echtes Kunstwerk. Nach starkem Forecheck umkurvte der Verteidiger Bremerhavens Schlussmann Leon Hungerecker und schlenzte den Puck mit der Rückhand ins Netz.
Und doch: Die Sache blieb eng bis zum Schluss. So ging Pinguins-Coach Alex Sulzer auf Alles oder Nichts. Es wurde: Nichts. Denn Patrick Hager setzte mit zwei Schüssen ins leere Tor den Deckel auf die Partie. Für den Münchner Kapitän die Scorer-Punkte Nummer 600 und 601 in seiner Karriere. RP