IM BLICKPUNKT

HSV: Kuntz spricht über Vorwürfe

von Redaktion

Nach seinem überraschenden Ausscheiden beim Hamburger SV hat sich der frühere Fußball-Nationalspieler Stefan Kuntz erneut öffentlich gegen die Vorwürfe gewehrt, die zu seinem Abschied als Sportvorstand des Bundesliga-Aufsteigers geführt haben. Über das entscheidende Gespräch mit zwei Aufsichtsräten des HSV sagte der 63-Jährige der „Süddeutschen Zeitung“: „Da habe ich gedacht: Ah, jetzt kommen die, um endlich meinen Vertrag zu verlängern.“ Ein schwerwiegendes Fehlverhalten sieht er dem Bericht zufolge in seinem Handeln beim HSV nicht. Sein Anwalt Christian Schertz sagte der „Süddeutschen Zeitung“: Bis heute wisse Kuntz nicht, „was ihm von welcher Person und in welcher Situation überhaupt konkret vorgeworfen wird“. In der Erklärung des HSV-Aufsichtsrats heißt es jedoch: „Die Gelegenheit zur Stellungnahme gegenüber dem Aufsichtsrat hat Herr Kuntz trotz mehrfacher Angebote explizit nicht genutzt.“

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