„Stand jetzt geht alles auf“

von Redaktion

Felix Loch siegt in Oberhof und verträgt sich wieder mit Hackl

Felix Loch führt wieder im Weltcup. © Kristen/Imago

Oberhof – Das Gesamtpaket bei Felix Loch stimmt. „Stand jetzt geht alles auf. Trainingstechnisch, fahrerisch und materialtechnisch passt es auch“, sagte der dreimalige Rodel-Olympiasieger. Besonders beängstigend für die Konkurrenz ist, dass der 36-Jährige sein Gefühl auf dem Schlitten zurück hat. „Ich bin schon lange nicht mehr so gut gefahren“, beschreibt Loch in Oberhof, wo er am Freitag seinen vierten Saisonsieg und insgesamt 56. Weltcupsieg feierte.

Damit übernahm der 36-Jährige auch die Führung im Gesamtweltcup von Jonas Müller. Es ist auch ein Duell unter Kumpeln. „Wir sind sehr, sehr gut befreundet. Wir verstehen uns super, gönnen es uns gegenseitig“, sagte Loch. Auch Teamkollege Max Max Langenhan, der in Oberhof das Podium komplettierte, hat er für Olympia auf dem Zettel.

Zu seinem Vorbild Georg „Schorsch“ Hackl, der 2022 zu den Österreichern wechselte, ist das Verhältnis wieder normal. „Die ersten zwei Jahre waren ein bisschen, eisig ist verkehrt, ein bisschen weniger, ist ja verständlich“, sagte Loch und rang um Worte. Mittlerweile trinkt man zusammen ein Bier, wenn man im selben Hotel ist. „Wir waren zu lange erfolgreich unterwegs, der Schorsch kennt mich ein Leben lang, es ist anders wie vorher, denn am Ende ist es doch die Konkurrenz, zumindest bis Ende dieser Saison.“ Hackl (59) kündigte an, als Trainer aufzuhören.DPA

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