Mehr Frust geht kaum: Frankfurt. © Hirnschal/IMAGO
Frankfurt – Schrille Pfiffe, wüste Gesten, eingerollte Fahnen: Das Fan-Urteil fiel niederschmetternd aus, als die Frankfurter Profis nach dem 1:3 (1:0) gegen Hoffenheim mit gesenkten Häuptern vor ihre Heimkurve trotteten. Nach dem fünften sieglosen Pflichtspiel in Serie war die Atmosphäre so eisig wie die Stadionluft. Und ein neuer Trainer, der die Krise endlich beenden soll, ist immer noch nicht gefunden.
„Ich kann natürlich die Unzufriedenheit verstehen“, sagte Sportvorstand Markus Krösche mit leiser Stimme und ernster Miene. „Ich glaube, dass wir in den letzten Wochen wenig dafür beigetragen haben, dass wir hier irgendwie Freude entfachen.“ Fünf Punkte liegen die Frankfurter in der Bundesliga-Tabelle inzwischen hinter den Rängen, die fürs internationale Geschäft berechtigen, gar neun sind es auf Konkurrent Hoffenheim. DPA