IN KÜRZE

von Redaktion

EHC verliert Spitzenspiel im Penaltyschießen

Mannheim – In einem rasanten Spitzenspiel der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben die Adler Mannheim Rang zwei spektakulär verteidigt. Nach einem Comeback in der regulären Spielzeit siegten die Adler gegen den direkten Verfolger EHC München nach Penaltyschießen mit 4:3 (1:0, 0:0, 2:3, 0:0, 1:0). Brendan O‘Donnell verwandelte den entscheidenden Versuch. Die Adler gehen mit aktuell 86 Punkten hinter Tabellenführer Kölner Haie in den vorletzten Spieltag vor der Olympia-Spielpause der DEL.

Langläuferinnen in Topform

Goms – Katharina Hennig Dotzler hat als Fünfte über 20 Kilometer eine ganz starke Olympia-Generalprobe der deutschen Skilangläuferinnen abgerundet. Die Teamsprint-Olympiasiegerin verpasste am Sonntag in Goms/Schweiz beim ersten Weltcupsieg der Finnin Johanna Matintalo nur knapp das dritte DSV-Podest. Der 29-Jährigen fehlten nach 56:03,4 Minuten nur 7,8 Sekunden zu ihrem ersten Podiumsplatz seit fast zwei Jahren. Am Samstag hatte Laura Gimmler als Sprint-Zweite das beste Einzelergebnis ihrer Karriere gefeiert, einen Tag zuvor hatte sie an der Seite von Coletta Rydzek sogar den Teamsprint gewonnen. Das Wochenende sei „besser als jeder Traum“ gewesen, sagte Gimmler anschließend.

Zoff im Doppelsitzer – Wendl/Arlt stark

Oberhof – Die sechsmaligen Olympiasieger Tobias Wendl und Tobias Arlt haben in Oberhof mit Bahnrekord ihren 60. Weltcupsieg im Doppelsitzer verbucht. Dabei fuhr der Bayern-Express praktisch im Blindflug. „Bei mir ist die Halswirbelsäule an den Ansätzen dicht, das hängt mit dem Sehnerv zusammen. Das war ein bisschen wild beim Fahren“, sagte Wendl, während Arlt meinte: „Dafür habe ich die Augen mehr aufgemacht.“ Die beiden 38 Jahre alten Routiniers sind für Olympia wieder auf dem Punkt da. Ganz anders sieht die Gemütslage bei Toni Eggert und Florian Müller aus. Nach Platz sechs kritisierte der erfahrene Eggert seinen Untermann scharf: „Er muss nur mal mitmachen, dann kann man das regeln. Momentan funktionieren wir leider nicht als Team, das nervt ohne Ende.“ Auch das Frauen-Doppel hatte Probleme. Im ersten Lauf stürzten Dajana Eitberger und Magdalene Matschina. Besser machten es Elisa Storch und Pauline Patz, die mit Platz zwei hinter den siegreichen Österreicherinnen Selina Egle und Lara Kipp das beste Weltcup-Resultat ihrer Karriere einfuhren.

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