Zurück daheim: Musiala gegen Augsburg. © Ruiz/Imago
München – Es war eine positive Randnotiz an einem aus Bayernsicht tristen Nachmittag: Jamal Musiala feierte gegen Augsburg sein Heim-Debüt nach fast zehnmonatiger Absenz. Bei der Rückkehr vor heimischem Publikum zeigte der Offensivspieler dann aber eine durchwachsene Leistung ohne große Ausreißer nach oben oder unten.
Damit war Musiala wahrlich nicht der einzige bei der 1:2-Pleite, trotzdem ist man vom 22-Jährigen anderes gewohnt – erst Recht nach seinem Traum-Comeback in Leipzig, wo er direkt nach der Einwechslung einen Assist beisteuerte. Für Max Eberl sind genau diese Art von Leistungsschwankungen aber ganz normal nach einer derart schweren Verletzung: „Die Integration in einem laufenden Wettbewerb, in dem das Niveau so eng ist, ist nicht einfach. Aber er hat jetzt die halbe Stunde bekommen, macht seine nächsten Schritte“, erklärte der Sportvorstand nach der Partie. Genau darin liegt die Schwierigkeit in dieser Saisonphase: Natürlich wollen die Bayern Musiala schnellstmöglich wieder in Topform bringen, gleichzeitig steigert sich das Niveau, der Druck und die Intensität immer weiter – und lässt kaum Raum für vorsichtiges Rantasten.
Eberl erklärt daher: „Er soll Minuten und Momente sammeln. Er hatte zwei, drei Möglichkeiten am Strafraum. Aber da sieht man, wenn man ein Dreivierteljahr raus ist, dass die Leichtigkeit fehlt.“ VT, HLR