DEL2

Das 1:6 gleicht das 6:1 aus

von Redaktion

Gebrauchtes Wochenende für die Starbulls – Trainer Pasanen bemängelt Verhalten beim Abschluss

Rosenheim – Keinen Punkt bei 2:9 Toren am Wochenende eingefahren, aus den letzten fünf Spielen nur sechs Punkte geholt – das sind die schlechten Nachrichten für die Starbulls. Positiv ist dagegen, dass die Rosenheimer trotz des kleinen Leistungstiefs den Vorsprung auf den Tabellenvierten in der DEL2 um einen Punkt auf 13 Zähler ausgebaut haben. Hinter den Oberbayern haben sich drei Mannschaften mit jeweils 61 Punkten formiert, wobei zwei dieser Teams die nächsten Gegner sind. Am Freitag in Regensburg und am Sonntag zu Hause gegen Bietigheim können die Starbulls Platz drei zementieren.

Enttäuschend war die mit 1:6 höchste Heimniederlage dieser Saison gegen die Düsseldorfer EG, die sich mit diesem Erfolg für das 1:6 vor zwei Monaten revanchierte. Entscheidend waren zwei Doppelschläge der Düsseldorfer und die schwache Torausbeute der Starbulls: „Wir hatten nach dem zweiten Drittel 21:10 Schüsse und es stand 1:5 – mehr brauche ich da wohl nicht sagen“, erklärte Rosenheims Trainer Jari Pasanen. Der hatte auch zum Gastspiel in Weiden seine eigene Meinung: „Wir haben zwar Chancen kreiert, aber das Tor zu selten getroffen. Hacke, Spitze, eins, zwei, drei – die Zeiten sind vorbei, aber wir versuchen es immer wieder. Tore werden heutzutage anders erzielt.“

Das Spiel in Weiden am Sonntag war lange Zeit ausgeglichen, bis sich die Rosenheimer durch drei völlig unnötige Strafzeiten quasi selbst besiegten. Zweimal mussten sie wegen zu vieler Spieler auf dem Eis in die Kühlbox, und kurz vor der Weidener Führung „bearbeiteten“ zwei Starbulls-Spieler einen Weidener Angreifer, obwohl die Situation schon lange bereinigt war. Strafzeit für Rosenheim und fünf Sekunden später stand es 2:1 für Weiden. HANS-JÜRGEN ZIEGLER

Artikel 1 von 11