Sinner locker

von Redaktion

Titelverteidigerin Keys dagegen schon raus

Jannik Sinner und Luciano Darderi. © Carrett/EPA

Melbourne – Zwei Tage nach seinem hitzebedingten Beinahe-Kollaps hat Jannik Sinner bei den Australian Open wieder zu seiner Topform gefunden. Der Titelverteidiger aus Italien schlug seinen Landsmann Luciano Darderi nach einer konzentrierten Leistung mit 6:1, 6:3, 7:6 (7:2) und zog ungefährdet ins Viertelfinale ein. „Ich bin zufrieden mit meinem Niveau“, sagte Sinner, der nun 17 von 17 Duellen gegen Landsleute auf der Tour gewonnen hat und weiter den dritten Titel in Australien in Folge jagt: „Das Viertelfinale ist immer etwas ganz Spezielles.“

Alexander Zverev steht dort bereits und reagierte etwas überrascht mit Blick auf seinen Gegner. Eigentlich hatte der Vorjahresfinalist mit einem Duell mit seinem Angstgegner Daniil Medwedew gerechnet. Doch der Russe verlor sang- und klanglos in drei Sätzen gegen den 20 Jahre alten Amerikaner Learner Tien, weshalb es Zverev nun an diesem Dienstag im zweiten Spiel der Tag-Session (3.30 Uhr MEZ/Eurosport) mit einem Senkrechtstarter zu tun bekommt. Tennis-Legende Boris Becker warnte: „Ich finde das eine sehr schwierige Aufgabe, denn der Druck liegt deutlich mehr auf ihm.“

Nicht mehr im Rennen ist die Titelverteidigerin. Madison Keys verlor gegen ihre starke Landsfrau Jessica Pegula mit 3:6, 4:6. Nach nur 78 Minuten verwandelte Pegula ihren ersten Matchball und fiel ihrer guten Freundin am Netz um den Hals. DPA

Artikel 1 von 11