Wie verrückt ist das denn! Die Formel 1, die PR-hungrigste und kapitalistischste Sportart der Welt, ist zurück – und keiner darf zuschauen. Weil Audi & Co. Angst haben, dass sie sich mit explodierenden Motoren blamieren, ist die Strecke bei den ersten Tests diese Woche in Barcelona für Fans und Medien gesperrt. Die Sicherheitsmaßnahmen sind strenger als an der Grenze zwischen Nord- und Südkorea. Die Geisterrennen sind zurück. Wenn das so weitergeht, bleibt möglicherweise die komplette Saison 2026 geheim. Alle Autos fahren in Schwarz, niemand weiß, wer drinsitzt. Die Siegerehrungen finden in Kellern unter der Strecke statt. Ergebnislisten werden geschwärzt, was bei den US-Rennen nur Donald Trump gut findet: „Haben wir bei den Epstein-Files genauso gemacht.“ In Miami plaudert er aber den Sieger aus: „Ich bin den Red Bull gefahren, Sleepy Max war zu langsam.“