Geschlagen in die Pause

von Redaktion

EHC München patzt: 1:3 in Schwenningen

Der Scharfschütze nimmt Maß: Jeremy McKenna gelang die Münchner Führung. © Red Bull/City-Press

Schwenningen/München – Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) hat sich in die Olympia-Pause verabschiedet – mit einem kompletten Spieltag, dem 44. von insgesamt 52. Der EHC Red Bull München, zuletzt in gutem Lauf befindlich, enttäuschte, er verlor bei den Schwenninger Wild Wings 1:3 (1:0, 0:2, 0:1).

Im Tor stand Mathias Niederberger, der zum Olympia-Kader gehört und erst kürzlich aus einer längeren Verletzungspause gekommen ist. Er brauchte nach bisher erst einem Einsatz in diesem Kalenderjahr Spielpraxis, zudem war der Kanadier Antoine Bibeau verletzt gemeldet. Am Fall Niederberger zeigten sich die Tücken des Torwartspiels. Der 33-Jährige war flink auf den Beinen, zeigte einige Paraden, ließ die Schwenninger in der 23. Minute noch verzweifeln (gegen Tyler Spink), war zwei Minuten später dann aber zweimal von Mirko Höfflin geschlagen. Und beim zweiten Schwenninger Tor patzte der Münchner Keeper, er legte dem Schützen den Puck quasi auf den Schläger.

Das erste Drittel verlief noch planmäßig für den favorisierten EHC, in der 19. Minute schoss Jeremy McKenna ein Powerplay mit dem 1:0 ab. „Doch dann haben wir unsere Battles gewonnen“, analysierte der Schwenninger Wild Wing Hakon Hänelt den weiteren Verlauf. Auf Tyson Spinks 3:1 (50.) fanden die Münchner keine Antwort. Auch in viereinhalb Minuten ohne Torhüter und mit einem zusätzlichen Angreifer, sogar in dreifacher Überzahl, nicht.GÜK

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