Ein Sieg für die Heimat: Elina Switolina. © Carrett/dpa
Handballer kurbeln WM-Vorverkauf an
München – Im Sog der aktuellen EM-Auftritte von Deutschlands Handballern läuft der Vorverkauf für die Heim-WM im kommenden Jahr auf Hochtouren. „Es ist wirklich Wahnsinn, wie wir da überrannt werden“, sagte Vorstandschef Mark Schober vom Deutschen Handballbund (DHB) am Dienstag auf einer Pressekonferenz im deutschen Teamquartier in Silkeborg .180 000 Tickets, 40 Prozent aller verfügbaren Karten, sind für das Turnier vom 13. bis zum 31. Januar 2027 an den sechs Standorten mit 106 Spielen bereits vergriffen. „Die sehr große Nachfrage zu einem sehr frühen Zeitpunkt hat uns ebenso erfreut wie überrascht. Solch einen Run auf Tickets gab es 2019 und 2024 noch nicht“, sagte Schober mit Blick auf die Heim-WM vor sieben und die Heim-EM vor zwei Jahren. Auf der „deutschen Route“ in München (Vorrunde) und Köln (Hauptrunde, inklusive Finalspiele) seien bereits 75 Prozent und damit bis auf einige VIP-Tickets alle momentan im freien Verkauf erhältlichen Karten verkauft.
Switolina widmet Sieg der Ukraine
Melbourne – Die ukrainische Tennisspielerin Elina Switolina hat ihren ersten Einzug ins Halbfinale der Australian Open den frierenden und vom Krieg gebeutelten Menschen in ihrer Heimat gewidmet. Sie hoffe, dass sie diesen „etwas Licht“ bringen konnte .„Ich weiß, dass viele Menschen zugeschaut haben. Es liegt mir natürlich sehr am Herzen, dass ich so viel Unterstützung von den Ukrainern bekomme und dass viele Menschen in der Ukraine Tennis kennenlernen“, sagte die 31-Jährige nach ihrem 6:1, 6:2 in nur 59 Minuten gegen French-Open-Siegerin Coco Gauff: „Denn gerade jetzt ist es für die Menschen in der Ukraine ohne Strom und allem anderen einer der härtesten Winter überhaupt.“ Und in diesem harten Winter wolle sie „den Menschen in der Ukraine, meinen Freunden, die meine Spiele verfolgen, etwas Licht bringen.“