Zurück in der Startelf: Musiala will rechtzeitig zur entscheidenden Saisonphase durchstarten. © IMAGO
Eindhoven – Jamal Musiala stand die Freude ins Gesicht geschrieben: „Ich bin richtig glücklich über mein Tor“, sagte der Rückkehrer nach seinem Treffer zum 1:0 in Eindhoven: „Mama hat mir schon tausende WhatsApp-Messages geschrieben.“
Doch nicht nur Musialas Mutter freute sich über diesen fast kitschigen Comeback-Moment, sondern der gesamte Bayern-Kosmos: 207 Tage hatte es schließlich gedauert, bis der 22-Jährige nach seiner schweren Verletzung bei der Club-WM wieder in der Startelf auflaufen konnte, dazwischen lagen eine monatelange Reha und zwei Kurzeinsätze in der Liga gegen Leipzig (5:1) und Augsburg (1:2).
Nun durfte Musiala also erstmals wieder von Beginn an wirbeln – und schoss den FC Bayern nach einer starken Kombination auf die Siegerstraße. „Eigentlich sollte ich keine einzelnen Spieler erwähnen. Ich werde das jetzt trotzdem machen“, sagte daher auch CEO Jan-Christian Dreesen beim Bankett nach dem Spiel und forderte für Musiala einen „besonderen“ Applaus ein. „Für dich, Jamal, hat mich das heute wirklich gefreut“ Harry Kane lobte derweil Musialas Torjägerqualitäten: „Ein wunderschönes Tor, er hat seine Qualitäten gezeigt, war herausragend. Ich ziehe den Hut vor ihm.“
Und wie geht es weiter? „Keiner erwartet Wunderdinge von Jamal“, versuchte Max Eberl die – nun erst Recht – hohen Erwartungen zu bremsen. „Er hat Freude. Er ist extrem demütig und dankbar, dass er wieder auf dem Platz stehen darf. Er kann ohne Druck spielen.“VT, BOK