Barcelona – Es war ein enges Rennen – am Ende ging Michael Ilgner beim Votum der Euroleague doch leer aus. Die 13 Clubs der Königsklasse gaben am Ende mit knapper Mehrheit Chus Bueno den Vorzug. Anders als Ilgner kann der Spanier auf eine lange Vergangenheit im Basketball-Business verweisen. Unter anderem war der 56-Jährige zwölf Jahre lang Vize-Europachef der NBA. Ein Punkt, der dem Nachfolger des abgelösten Litauers Paulius Moteijunas sicherlich helfen könnte, wenn es um eine mögliche gemeinsame Zukunft der Euroleague mit der nordamerikanischen Profiliga geht. Letztlich entscheidend für den Zuschlag an den Katalanen, der mit vollem Namen eigentlich Jesus Bueno Pascal heißt, war wohl die Rückendeckung durch den spanischen Spitzenclub Real Madrid. Die Königlichen hatten neben Villeurbanne ihren Verbleib in der Euroleague bis zuletzt offen gehalten. RP