Im Mittelpunkt: Referee Osmers in Hamburg. © Ot/AFP
Wenn die Experten der „wahren Bundesliga-Tabelle“ die strittigen Szenen des Wochenendes begutachtet haben, blickt auch der eine oder andere Vereinsvertreter nochmal auf das letzte Spiel – und im konkreten Fall stützt das Ergebnis den Ärger, mit dem der FC Bayern nach dem 2:2 beim HSV aus Hamburg zurückgekehrt war. Die Wertung der Fachmänner und -frauen: Die Bayern hätten mit 2:1 gewinnen und eigentlich drei Punkte mehr auf dem Konto haben müssen.
Als „etwas überfordert“ hatte Sportvorstand Max Eberl Referee Harm Osmers bezeichnet. Und tatsächlich gab es auch gleich mehrere Situationen, die von den Experten untersucht wurden. Letztendlich um den Sieg gebracht wurden die Bayern in der 34. Minute: Der Strafstoß für den HSV nämlich war nicht berechtigt (65.8 Prozent). Hätte Osmers so entschieden, wären es jetzt noch acht Punkte Vorsprung auf den BVB – und nicht sechs. In der „wahren Tabelle“ aller 20 Spieltage hätten die Bayern sogar neun Zähler mehr. Denn der Verfolger profitiert nach Gladbach (5 Zähler) unter den Liga-Teams am zweitmeisten von Fehlentscheidungen. Im „echten“ Leben hat der BVB 45 Punkte – in Wahrheit wären es nur 41.HLR, BOK, PK