IN KÜRZE

von Redaktion

Werders Trainersuche: Ein Bo wird es nicht

Bremen – Die Dänen Bo Svensson und Bo Henriksen sind bei Werder Bremen offenbar als Topkandidaten für den Trainerposten aus dem Rennen. Wie Bild und die Deichstube berichteten, sagte der frühere Mainz- und Union-Berlin-Coach Svensson dem Club ab. Dem 46-Jährigen soll demnach die Überzeugung für die Aufgabe gefehlt haben. Auch der ehemalige Mainz-Trainer Henriksen wird wohl nicht die Nachfolge von Horst Steffen antreten, der am Sonntag gehen musste. Der 50-Jährige soll noch bis 2027 bei den Rheinhessen unter Vertrag stehen. Verhandlungen seien deswegen zu schwierig gewesen.

Schalke sauer auf New York City FC

Gelsenkirchen – Zweitligist FC Schalke 04 ist nach dem gescheiterten Wechsel von Moussa Sylla nach New York mächtig verärgert. „Wir sind irritiert über das Verhalten von New York City FC. Die Verträge waren nicht nur ausgehandelt, sondern bereits unterschrieben“, sagte Vorstand Sport Frank Baumann. „Nun einen nicht bestandenen Medizincheck vorzuschieben und damit eine Klausel im Vertrag zu aktivieren, ist aus unserer Sicht nicht nachvollziehbar – denn Moussa ist gesund und spielfit“, sagte der 50-Jährige.. Ein Verkauf von Sylla in die USA hätte den Schalkern mehr als fünf Millionen Euro Ablöse gebracht. Sylla hatte seine Rückkehr zum FC Schalke in den sozialen Medien gepostet. „I´m coming home“, verkündete der 26-Jährige, der beim FC Schalke noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2026 hat. Nun soll Sylla weiter in der 2. Liga Tore schießen.

Guardiola „traurig“ über Transferpolitik

Manchester – Teammanager Pep Guardiola hat mit beißender Ironie auf die Transferkritik an Manchester City reagiert und auf die vergleichsweise geringen Nettoausgaben des englischen Spitzenklubs verwiesen. Er sei „ein bisschen traurig und verärgert“, weil City bei den Transferausgaben in den vergangenen fünf Jahren nur auf Rang sieben der Premier League liege, sagte der Spanier. City rangiert allerdings in Sachen Wintertransfers mit Ausgaben von 95 Millionen Euro zum zweiten Mal in Folge an der Spitze der Liga. Im Januar 2025 hatte Guardiolas Club bereits 218 Millionen Euro ausgegeben. Vergleicht man jedoch die Netto-Ausgaben der Vereine der reichsten Liga der Welt seit 2021, liegt City (460 Mio. Euro) „nur“ auf Rang sieben. „Ich möchte Erster sein“, spottete Guardiola. Aber genau so, wie „wir in der Vergangenheit gewonnen haben, weil wir viel ausgegeben haben, müssen jetzt sechs Teams die Premier League, die Champions League und FA Cups gewinnen, weil sie in den letzten fünf Jahren mehr ausgegeben haben“.

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