Super Bowl diesmal ohne Superstars

von Redaktion

Seattle will gegen die Patriots das Trauma von 2015 aufarbeiten

Unverkennbar: San Francisco ist Austragungsstadt des 60. großen Football-Finales. © AFP/CHRIS GRAYTHEN

Santa Clara – Tom Brady kann seine sieben Championship-Ringe beim gigantischen Super-Bowl-Spektakel aus Sport, Popkultur und Politik diesmal ganz entspannt in der VIP-Loge blinken lassen. Der beste Quarterback der Football-Geschichte pausiert als FOX-Kommentator – denn sein Sender besitzt für das NFL-Finale „seiner“ New England Patriots gegen die Seattle Seahawks keine Übertragungsrechte.

Aber, klar: Auch Super Bowl LX (60) in der Nacht zum Montag (0.30 Uhr/RTL und DAZN) ist ohne Tom Brady undenkbar. Er wird selbstverständlich im Levi‘s Stadium in Santa Clara Hof halten. Als Fan Nummer eins? Nein! Er habe „no dogs in this fight“, versichert er – also keine Aktien im Spiel: „Möge das bessere Team gewinnen.“

Die Seahawks haben im Stadion der San Francisco 49ers ein sportliches Trauma aufzuarbeiten. Sie verloren 2015 ihren letzten Super Bowl – gegen Brady und die Patriots, aber vor allem gegen sich selbst: Die Fehlentscheidung für einen Pass, der spektakulär abgefangen wurde, gilt als einer der schlechtesten der Geschichte. Es wird ein Super Bowl ohne Superstars, weil Dauersieger Kansas City es mit Patrick Mahomes nicht in die Play-offs schaffte und Titelverteidiger Philadelphia Eagles (mit Saquon Barkley) früh scheiterte. SID

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