Die Leiden der Liebespaare

von Redaktion

Gisin und Alpirandini.

Shiffrin und Kilde.

Was haben die Ski-Asse Mikaela Shiffrin (USA), Luca de Aliprandini (Italien) und die deutsche Langläuferin Laura Gimmler gemeinsam haben? Partner, die auch gerne bei Olympia wären, aber durch schlimme Stürze ausgebremst wurden.

Shiffrin (30) ist mit dem Norweger Aleksandar Aamodt Kilde (33) verlobt. Der feierte nach seinem schlimmen Crash vor einem Jahr in Wengen – inklusive furchterregender Fleischwunde – sein Comeback, aber für Olympia hat es nicht gereicht. „Der Körper braucht mehr Zeit“, gestand er vor ein paar Tagen.

Bei Michelle Gisin, Freundin von Ski-Kollege Aliprandini (35), stand nach ihrem Trainingssturz vor zwei Monaten in St. Moritz sogar eine Querschnittslähmung im Raum. „Natürlich wäre ich gerne nach Cortina, aber ich darf nicht Trübsal blasen“, sagte Gisin im „SRF“. Die Ärzte sagten ihr, es sei „unglaublich knapp“ gewesen. „Die Vorstellung einer Querschnittslähmung auf dieser Höhe ist extrem schlimm, damit hatte ich emotional am meisten Mühe.“ Eine mögliche Rückkehr ließ die 32-Jährige „offen“.

Gimmlers (32) Freund, der Franzose Cyprien Sarazzin (31), gewann vor zwei Jahren in Kitzbühel. Nur ein paar Woche später stürzte er in Bormio schwer – Hirnblutung, künstliches Koma und Seh- und Sprechprobleme inklusive. Die hat er überwunden, aber eine Weltcuprückkehr ist fraglich.MM

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