Hartes Spiel: Bayer gegen Gladbach. © Gambarini/dpa
Mönchengladbach – Es brodelte gewaltig in Kasper Hjulmand. Und der sonst so besonnene Trainer von Bayer Leverkusen bemühte sich auch gar nicht erst, seinen Frust zu verbergen. Auf die Frage, ob er nach dem teils apathischen Auftritt seiner Werkself bei Borussia Mönchengladbach (1:1) erstmals seit längerer Zeit richtig verärgert sei, schnaubte er: „Ja, das ist richtig.“
Hjulmand schaute grimmig und ließ seinem Ärger nach dem unnötigen Ausrutscher im engen Champions-League-Rennen freien Lauf. „Wir sind nicht zufrieden“, betonte der Däne, nachdem Leverkusen beim kriselnden Westrivalen vor allem in der ersten Halbzeit auf ganzer Linie enttäuscht hatte. Seine Forderung? „Wir müssen schneller reagieren und mit viel mehr Intensität spielen.“
Die Steilvorlage, die der VfB Stuttgart (1:2 gegen St. Pauli) im Kampf um die Königsklasse geliefert hatte, ließen die Verfolger aus dem Rheinland leichtfertig liegen. Nach der Gladbacher Führung durch Yannik Engelhardt (10.) rettete Bayer ein unglückliches Eigentor von Philipp Sander (45.). Ansonsten habe der Werkself, die zuletzt ins DFB-Pokal-Halbfinale eingezogen war, der „Punch“ gefehlt, monierte Hjulmand.SID