Alle leiden mit

von Redaktion

Aber auch Diskussionen um Vonns Start

Hier liegt Vonn: Krankenhaus in Treviso. © AFP/ANDREA PATTARO

Lindsey Vonns Traum endete in einer Tragödie – und die Sportwelt leidet mit. Der heftige Sturz, bei dem sich die Amerikanerin in der Olympia-Abfahrt von Cortina d‘Ampezzo schwer verletzt hat (Bruch des linken Beines, Weiteres ist unbekannt), ist weiter eines der beherrschenden Themen der Winterspiele. Das Drama löst Mitgefühl aus, mitunter aber auch Diskussionen. Hätte der Start der 41 Jahre alten Ausnahme-Skirennfahrerin mit einer schweren Vorverletzung verhindert werden müssen?

„Ich glaube fest daran, dass so etwas von jedem einzelnen Athleten selbst entschieden werden muss“, sagte Ski-Weltverbands-Präsident Johan Eliasch. Sie kenne ihren Körper sicher besser als jeder andere, meinte Eliasch. Vonn habe auch einfach „unglaublich viel Pech“ gehabt.

Ähnlich äußerte sich das Internationale Olympische Komitee (IOC). „Es ist nicht an uns, da Ja oder Nein zu sagen, das liegt allein bei ihr“, sagte Sportdirektor Pierre Ducrey am Tag nach dem Drama auf der Piste Olimpia delle Tofane.

Vonns Vater Alan Kildow sagte in der ARD: „Es bricht mir das Herz.“ Seine Tochter sei „eine Kriegerin, eine Kämpferin“. Er glaube fest daran, dass sie auch aus dieser Situation gestärkt hervorgehen werde, meinte Kildow. Sie sei ein „fantastischer Champion“.

Artikel 1 von 11