Zäh verlief das Hinspiel für die Bayern-Frauen (mit Jovana Damnjanovic). © IMAGO
München – Ende September verzweifelten die Frauen des FC Bayern an Carl Zeiss Jena. Trotz Überlegenheit und 29 Torschüssen fand der Ball einfach nicht den Weg ins Tor, am Ende verloren die Münchnerinnen die Nerven und versuchten es mit der Brechstange – vergeblich. Das 0:0 am 5. Spieltag ist der bisher einzige Punktverlust in dieser Bundesliga-Saison, ausgerechnet gegen den Tabellenletzten. „Das war nicht unsere beste Leistung. Wir waren in diesem Spiel nicht so gut organisiert und sind in der Schlussphase hektisch geworden. Aber wir haben daraus gelernt“, erinnert sich Trainer José Barcala.
Vor dem Rückspiel in Jena am Mittwoch (18 Uhr) gibt es also etwas gutzumachen, allerdings sind die Vorzeichen nicht die besten. Ursprünglich war die Partie bereits für den 30. Januar angesetzt, da der Platz aber gefroren und mit Schnee bedeckt war, musste das Spiel abgesagt werden. Die im Ernst-Abbe-Sportfeld eigentlich vorhandene Rasenheizung wurde offenbar aus Kostengründen nicht eingeschaltet, auch gegen Wolfsburg konnte zuletzt nicht gespielt werden. Zwischenzeitlich hat Tauwetter eingesetzt, der Platz wird aber in schlechtem Zustand sein. Was den vermutlich wieder tief verteidigenden Jenaerinnen in die Karten spielen dürfte. „Der Platz könnte die Geschwindigkeit beeinflussen, mit der wir den Ball laufen lassen können. Er könnte uneben sein. Das müssen wir in unsere Überlegungen mit einbeziehen, wir müssen uns darauf einstellen. Das Wichtigste ist, dass es nicht gefährlich für die Spielerinnen wird“, sagte Barcala. Fehlen wird Alara, die im Training eine Teilruptur des Kreuzbands erlitt und mehrere Wochen ausfallen wird.CHRISTIAN STÜWE