Vonn grüßt ihre Hater aus dem Krankenhaus
Cortina d’Ampezzo – Lindsey Vonn nahm all ihren Heldinnenmut zusammen und stellte sich ihren Dämonen. Aus dem Krankenhaus in Treviso schickte sie jenes längst ikonische Bild hinaus in die Welt, das ihr folgenschweres Malheur bei der Olympia-Abfahrt zeigt. Dazu schrieb sie: „Ich habe es versucht. Ich habe geträumt. Ich bin gesprungen.“ Mit ihrem Kreuzbandriss, betonte sie in ihrem Post, habe der Unfall rein gar nichts zu tun gehabt – herzliche Grüße an all die selbsternannten „Experten“ und sonstige Hater. Sie sei fünf Inches, umgerechnet 12,7 Zentimeter, zu nah an jenes Unglückstor rangefahren. Die Folge, wie Vonn berichtete: Ein „komplexer Schienbeinbruch“, der „mehrere“ weitere Operationen erfordere. Sie liegt mit „starken körperlichen Schmerzen“ und „gebrochenem Herzen“ im Krankenhaus. Und doch: „Ich bereue nichts!“ Denn dieses wohl letzte Rennen ihrer ruhmreichen Karriere war mehr als eine Olympia-Abfahrt: Es dürfte sie unsterblich machen, wie es Österreichs „Herminator“ Hermann Maier nach seinem spektakulären Sturz in Nagano 1998 widerfuhr.FOTO: INSTAGRAM
Eishockey-Frauen stehen im Viertelfinale
Mailand – .Die deutschen Eishockey-Frauen haben bei den Olympischen Spielen ihre Ausgangsposition für das Viertelfinale zumindest leicht verbessert. Im letzten Vorrundenspiel gegen Gastgeber Italien setzte sich die Mannschaft von Bundestrainer Jeff MacLeod knapp mit 2:1 (0:0, 1:1, 1:0) durch und beendete die Gruppe B der schwächer eingestuften Teams auf Platz zwei. Der Gegner in der Runde der besten acht wird wird Kanada oder USA heißen.