Leih-Stürmer Nicolas Jackson muss gegen Leipzig zuschauen. © DeFodi/Imago
München – Und schon wieder musste ein Star auf die Tribüne. Am Sonntag gegen Hoffenheim (5:1) fehlte Innenverteidiger Minjae Kim auf der Kaderliste des FC Bayern. Nach unseren Informationen erwischte es nun den von Chelsea ausgeliehen Stürmer Nicolas Jackson. Der Senegalese musste das Viertelfinale im DFB-Pokal am Mittwochabend nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe gegen RB Leipzig in der Allianz Arena als Zuschauer verfolgen.
Schon auf der Pressekonferenz am Dienstag kündigte Trainer Vincent Kompany an, den nächsten Star enttäuschen zu müssen. Der Grund dafür ist eigentlich ein erfreulicher: Denn momentan sind alle Spieler des deutschen Rekordmeisters fit. „Die Entscheidung muss gemacht werden, es ist eine positive Sache, weil die Jungs fit sind. Natürlich freue ich mich nicht für den Spieler, der zu Hause bleiben muss, aber über die Situation, dass wir alle Spieler zur Verfügung haben“, erklärte der Belgier.
Bleiben alle Profis einsatzbereit, plant Kompany in den kommenden Wochen eine Tribünen-Rotation. Vor allem im Offensiv-Zentrum hat der 39-Jährige mehrere namhafte Optionen: Torjäger Harry Kane, Jamal Musiala, Lennart Karl und Serge Gnabry. Auch Rechtsaußen Michael Olise half bereits auf der Zehn aus.
Fakt ist aber auch: Mit dem Afrika Cup hatte Jackson, der mit dem Senegal das Turnier gewinnen konnte, in den vergangenen Wochen eine zusätzliche Belastung inmitten der anstrengenden Saison. Die Extra-Pause gegen Leipzig könnte dem Angreifer, der im Sommer per Leihe von Chelsea nach München gewechselt war, guttun.
PHILIPP KESSLER