Laptop. Mütze. Handschuhe. Handy. Alles wichtig. Als Nostalgiker habe ich auch immer Stift und Block im Rucksack. Könnte ja sein, dass das Telefon als Aufnahmegerät schlapp macht. Aber das bisweilen wichtigste Utensil ist… die Sonnenbrille. Zumindest, wenn man sich außerhalb der Curling- und Eis-Hallen aufhält. Bei Form und Farbe gibt es unter den Kollegen durchaus große Unterschiede, die Rückschlüsse auf den Charakter zulassen.
Der/die Sportliche: Sie könnten selbst beim Biathlon oder Langlauf starten. Flach, stark gebogen, oft gespiegelt. Individueller Detail-Unterschied: der Bügel. Man trägt ihn auf oder unter der Mütze.
Typ Aperol: Oft golden, beziehungsweise goldig angemalt. Feiner Bügel. Gläser oval bis leicht rechteckig. Die Art Brille, bei der man beim zusammenklappen aufpassen muss, dass sie nicht zerbricht. Stehen in der Reportertraube selten ganz vorne.
Typ Puck: Kennen Sie die gleichnamige Stubenfliege? So sehen die Brillen auch aus. Alles hat seinen Trend, aber an den kann ich mich nicht erinnern. Nur selten vertreten.
Der/die Lässige: Die Bezeichnung war schnell gefunden. Wieso? Schauen Sie einfach mein eigenes Foto an. Kleiner Spaß. Ist natürlich alles Geschmackssache.
Der Clown: Spezialform der Lässigen. Die Form bleibt gleich, die Farbe wechselt ins bunte bis psychedelische. Verliert dadurch etwas an Coolness, aber sorgt für Erheiterung. Auch wenn die Sonne mal nicht scheint.