Traditionell gegen Oranje

von Redaktion

Weitere deutsche Kontrahenten in der Nations League: Serbien und Griechenland

Losfee war der ehemalige portugiesische Abwehrstar Pepe, einer der robustesten Spieler seines Fachs. © EPA/OLIVIER MATTHYS

Brüssel – Bundestrainer Julian Nagelsmann bekommt es in der Nations League wieder mit Erzrivale Niederlande zu tun. Die Fußball-Nationalmannschaft trifft in der nächsten Ausgabe des Wettbewerbs in der Gruppe 2 der Liga A zudem auf Serbien und Griechenland.

In der Brüsseler Expo-Halle unweit des berühmten Atomiums zog der Portugiese und ehemalige Nations-League-Sieger Pepe die Lose für die ersten Partien der DFB-Auswahl nach der WM im Sommer in den USA, Mexiko und Kanada.

Die Niederlande sind bereits zum wiederholten Male deutscher Kontrahent in der Nations League. In der letzten Ausgabe wurde Oranje im Oktober 2024 in München mit 1:0 besiegt, in Amsterdam gab es zuvor ein 2:2. Gegen Griechenland hatte die DFB-Elf unter Nagelsmann kurz vor der Heim-EM 2024 einen 2:1-Testspielsieg gefeiert. Gegen Serbien kommt es für den Bundestrainer zu einer Premiere. Das letzte Duell war 2019 ein 1:1 im Test in Wolfsburg. „Das ist eine schöne Mannschaft mit vielen Topstars“, sagte er über das „geschichtsträchtige“ Duell mit Oranje. Serben und Griechen hätten nicht diese „Breite im Kader, aber trotzdem den ein oder anderen Topstar, auch bekannt aus der Bundesliga“, ergänzte er.

Los geht es für Nagelsmann in der Nations League nach der WM dann gleich mit einer Neuerung im internationalen Terminkalender. Die ersten vier Spiele finden en bloc zwischen dem 24. September und 6. Oktober im Drei- bis Viertage-Rhythmus statt. Das bringt ein kleines Turniergefühl im frühen Herbst. Abgeschlossen wird die Gruppenphase mit den weiteren beiden Partien zwischen dem 12. und 17. November.

Die genaue Spielreihenfolge wird der Bundestrainer aber erst am Freitag erfahren. Die UEFA benötigt wie jüngst die FIFA nach der WM-Auslosung in Washington eine Nacht, um den Terminkalender zu fixieren. Koordiniert werden müssen alle Spieltermine auch für die unterklassigen Ligen B bis D. Wo die drei deutschen Heimspiele stattfinden, wird der DFB noch später festlegen.

Geht es nach Nagelsmann, folgt bestmöglich als Gruppensieger im März das Viertelfinale gegen einen Gruppenzweiten und dann vom 9. bis 13. Juni das Final Four, bei dem der nächste Sieger der Nations League gekürt wird. Bei der letzten Ausgabe landete die DFB-Elf nach Niederlagen gegen Portugal (1:2) und Frankreich (0:2) nur auf Platz vier.

Ein Erfolg in der Nations League bringt auch wieder Vorteile auf dem Weg zum nächsten großen Turnier – der EM 2028. Eine kleinere Qualifikationsgruppe wartet auf die Top 4 des Kontinents. Als Gruppensieger könnte man auch wieder einen Freiplatz für die EM-Playoffs bekommen. Details hat die UEFA hierzu aber noch nicht festgelegt.

Die anderen Liga-A-Gruppen, die ausgelost wurden: Gruppe 1: Frankreich, Italien, Belgien, Türkei. – Gruppe 3: Spanien, Kroatien, England, Tschechien. – Gruppe 4: Portugal. Dänemark, Norwegen, Wales.DPA

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