Upamecano bleibt bis 2030 ein Münchner. © FCB
Der Engländer ist eiskalt vom Punkt © Goldberg/Imago
München – Bloß nicht nachlassen. Die Bayern sind wieder zurück in der Spur. Nach einer kleinen Ergebnisdelle gewannen die Münchner zuletzt zweimal in Serie souverän. 5:1 gegen die TSG Hoffenheim, 2:0 im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen RB Leipzig. Am Samstag (15.30 Uhr, Sky) soll in Bremen der nächste Dreier her.
Wieder mithelfen wird auch Abwehrchef Dayot Upamecano, der am Freitag seinen Vertrag bei den Bayern nun auch offiziell bis 2030 verlängerte. CEO Jan-Christian Dreesen schwärmte: „Dayot Upamecano ist bei uns zum Topspieler auf höchstem Niveau gereift. Dass er seinen Weg beim FC Bayern fortsetzt freut uns sehr und beweist einmal mehr unseren Stellenwert im internationalen Fußball.“
Jetzt geht es erst einmal in der Liga weiter und einen Ausrutscher darf sich der FCB nach dem 1:2 gegen Augsburg und dem 2:2 in Hamburg nicht erlauben. Der Vorsprung auf Verfolger Dortmund beträgt nach dessen glattem 4:0 am Freitagabend gegen den FSV Mainz 05nur noch überschaubare drei Punkte. „Ich bin da sehr kalt und in einem Tunnel. Es ist egal, was in den anderen Spielen passiert“, betont Kompany, der am liebsten alle Spiele gewinnen will.
Dabei behilflich sein können auch Elfmeter. Gerade in der Bundesliga präsentiert sich Harry Kane eiskalt vom Punkt. „Es ist nicht selbstverständlich. Ich sehe ihn trainieren, dabei verschießt er sogar hin und wieder. Aber was alle beruhigt ist, dass er seine Routinen hat und weiß, wie er damit umgehen muss. Er ist unser bester Elferschütze“, schwärmte Kompany.
Die Formel ist recht klar: Die Münchner, denen Konkurrenten und gegnerische Fans gerne „Bayern-Dusel“ nachsagen, erhalten in der Bundesliga nach 21 Spieltagen nur alle 100 Ballkontakte im gegnerischen Sechzehner einen Elfer. Zum Vergleich: Mainz braucht dafür nur 65 Kontakte, Gladbach 72 und Dortmund 93.
Kane verwandelte aber jeden der acht zugesprochenen Elfmeter in dieser Saison. Mainz traf in sieben von acht, Gladbach in drei von sechs und Dortmund auch nur in vier von sechs Fällen.
Diskussionen über streitbare VAR-Entscheidungen sieht Kompany gelassen: „Ich glaube, dass es in Deutschland nicht so schlecht ist.“PK, VT