IN KÜRZE

von Redaktion

Jana Fischer

Eishockey: Keine Angst vor Kanada

Keine Angst vor dem Olympiasieger: Deutschlands Eishockey-Frauen gehen unbekümmert ihr erstes Olympia-Viertelfinale überhaupt gegen Kanada. „Dass es schwer werden wird, ist uns bewusst. Aber wir gehen in das Spiel, um zu gewinnen“, sagte Kapitänin Daria Gleißner vor dem ungleichen Duell am Samstag (16.40 Uhr/ARD und Eurosport) und Torhüterin Sandra Abstreiter meinte: „Jeder erwartet, dass Kanada gewinnt. Da müssen wir überraschen.“ Unklar ist noch, ob die beste Eishockeyspielerin der Welt wieder für Kanada auflaufen kann. Abstreiters Club-Kollegin Marie-Philip Poulin von Montreal Victoire hatte sich beim 5:1 gegen Tschechien verletzt und die weiteren Vorrundenspiele gegen die USA (0:5) und Finnland (5:0) verpasst. Kanadas Coach Troy Ryan zeigte sich vor dem Wochenende verhalten optimistisch. Ein Einsatz soll sich nach Medienangaben kurzfristig am Samstag entscheiden.

Snowboardcross: Fischer knapp am Halbfinale vorbei

Snowboardcross-Fahrerin Jana Fischer haben nur Zentimeter gefehlt, um das Halbfinale der Olympischen Winterspiele in Italien zu erreichen. Die 26-Jährige wurde in ihrem Lauf Dritte und verpasste im Fotofinish das Weiterkommen. Im Zielbereich schlug sie sich enttäuscht mit der flachen Hand auf den Helm.„Ich wusste schon, dass meine Starts nicht die allerbesten sind. Ich hatte eigentlich einen guten Plan, der hätte auch klappen können, wenn ich nicht vor der letzten Kurve ein bisschen weit geflogen wäre. So hat es halt leider nicht gereicht, ein bisschen enttäuschend“, sagte Fischer, die mit dem zehnten Platz in der Qualifikation in den Tag gestartet war. Im Achtelfinale war sie als Zweite in die nächste Runde gekommen, ehe sie gegenüber der Französin Lea Casta und Pia Zerkhold aus Österreich das Nachsehen hatte.

Berlin sieht sich als deutschen Favorit

Im Rennen um eine deutsche Olympia-Bewerbung setzt Berlin weiter auf seine internationale Strahlkraft. „Es ist unumstritten: Das ist die große Stärke, die wir haben. Es gibt kaum eine Stadt in Deutschland, die so viel internationale Strahlkraft hat wie Berlin – um nicht zu sagen keine“, sagte der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) nach der zweiten Sitzung des Kuratoriums .Die Kuratoriumsmitglieder aus Politik, Wirtschaft, Sport und Sozialem wie Weitsprung-Olympiasiegerin Malaika Mihambo, Handelsverband-Geschäftsführer Nils Busch-Petersen oder Dietmar Bartsch von den Linken sollen die Olympia-Bewerbung stärker in der Stadt verankern. Bis Ende September will sich das Gremium vier bis fünf Mal treffen.

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