IN KÜRZE

von Redaktion

Vom „Untreuen“ Sturla Laegreid knapp geschlagen: Biathlet Emilien Jacquelin

Will das schwache Olympia abschütteln: Katharina Hennig-Dotzler. © Karmann/dpa

Skeletonfrauen auf Kurs

Die deutschen Skeleton-Frauen haben sich aussichtsreich für den Medaillenkampf in Stellung gebracht. Nach dem ersten von vier Läufen hat Olympia-Debütantin Susanne Kreher vom Dresdner SC nur zwei Hundertstelsekunden Rückstand auf die führende Österreicherin Janine Flock, die auf Anhieb Bahnrekord fuhr. Dabei war der Lauf von Ex-Weltmeisterin Kreher noch nicht fehlerfrei .Auch Jacqueline Pfeifer von der RSG Hochsauerland, die 2018 in Pyeongchang überraschend Silber und im vergangenen November auch den Weltcup auf der neuen Bahn in Cortina gewann, leistete sich im oberen Teil einige Patzer. Auf den Bronze-Platz, den die sprintstarke Britin Tabitha Stoecker belegt, fehlen aber nur drei Hundertstel.

Konkurrenz verspottet Laegreid

Den Seitenhieb gegen seinen Konkurrenten Sturla Holm Laegreid konnte sich der knapp geschlagene Biathlet Emilien Jacquelin nicht verkneifen. „Ich wurde von einem untreuen Kerl geschlagen. Oh mein Gott“, sagte der Franzose kichernd und nicht ganz ernst nach seinem vierten Platz im Olympia-Sprint von Antholz der norwegischen Zeitung „Verdens Gang“ .Die Seitensprung-Beichte des Norwegers war bei den Winterspielen auch nach dem nächsten Biathlon-Rennen ein Thema – vor allem auch, weil Laegreid unbeeindruckt von dem ganzen Wirbel und den Reaktionen aus der ganzen Welt die nächste Medaille holte. Nach Bronze im Einzel am Dienstag gab es beim überlegenen Olympiasieg des Franzosen Quentin Fillon Maillet schon wieder Bronze.

Henning führt deutsche Staffel an

Peking-Olympiasiegerin Katharina Hennig Dotzler führt die deutsche Langlaufstaffel in der olympischen Entscheidung am Samstag (12.00 Uhr/ZDF und Eurosport) über 4×7,5 km an. Neben der Oberwiesenthalerin gehen für den DSV Laura Gimmler, Helen Hoffmann und Pia Fink in Tesero ins Rennen, für die deutsche Langlauf-Sparte ist es die größte Medaillenchance .Startläuferin Gimmler und Hennig Dotzler bestreiten die ersten beiden Teilstücke im klassischen Stil, U23-Weltmeisterin Hoffmann und Fink übernehmen für die letzten beiden Parts im Skating. „Wir werden einfach alles geben. Jeder kämpft für das Team und vielleicht klappt es dann am Ende ja auch mit der erwünschten Medaille“, sagte Hennig Dotzler, die seit ihrem schwachen 30. Platz im Skiathlon am ersten Wettkampftag kein Rennen bestritten hat.

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