„Nicht gut genug“

von Redaktion

Erster großer Dämpfer für DSV-Biahtleten

Geburtstagskind Nawrath wurde nur 26.. © Schmidt/dpa

Antholz – Philipp Horn schnappte völlig ausgepumpt nach Luft, dann gratulierte er artig dem überragenden Quentin Fillon Maillet. Während der Franzose seine zweite Goldmedaille in Antholz strahlend feierte, konnten die deutschen Biathleten die Erwartungen im zweiten Olympia-Einzelrennen in Antholz nicht erfüllen. „Die Ergebnisliste anzuschauen, fällt schon schwer. Das war läuferisch okay, aber nicht gut genug. Das Paket Richtung Verfolger ist sehr groß“, sagte Sportdirektor Felix Bitterling bedient.

Horn landete als bester Deutscher auf einem enttäuschenden zehnten Rang. Eine bessere Platzierung vergab der 31-Jährige mit einem Fehler beim letzten Schuss. Doch Horn wusste, dass er angesichts der starken Konkurrenz auch mit einer Null „nicht in die Medaillen gelaufen wäre“. Mit 1:09,2 Minuten Rückstand auf Fillon Maillet lief Horn ins Ziel. Da sei er „schon geschockt“ gewesen, „krass“, sagte er angesichts des Rückstands nachdenklich.

Frust schoben auch die drei weiteren DSV-Athleten. „Das war absolut nicht das, was ich mir vorgenommen habe“, sagte Philipp Nawrath, der an seinem 33. Geburtstag mit drei Schießfehlern nur den 26. Rang belegte, mit finsterer Miene. Im Einzel hatte er als Fünfter die Medaille noch knapp verpasst. Auch David Zobel auf Rang 19 und Justus Strelow als 23. haderten. „Das war unfassbar hart, das war ein ganz schöner Kampf“, sagte Zobel nach dem Sprint über 10 km. SID

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