Eine deutsche Olympia-Medaille im Eishockey ist so selten, dass man sie als „Wunder“ verbucht. Und die, die das vollbracht haben, fortan als „Legenden“ führt. Erstmals trafen sich nun die beiden erfolgreichen Generationen: die Bronzegewinner von Innsbruck 1976 und die Silber-Helden von Pyeongchang 2018. Die Innsbrucker hatten 50-Jähriges, Alois Schloder, der Kapitän und eine halbe Ewigkeit Sportamtsleiter in Landshut, organisierte den Abend im Zeughaus seiner Heimatstadt.
Eine der Festreden hielt Alexander Hold, ehemaliger Fernsehrichter und heute für die Freien Wähler Vizepräsident im Bayerischen Landtag. Zu den 76ern sagte er: „Es war die Bronzemedaille aller Bronzemedaillen.“ Völlig überraschend errungen – und unendlich kurios, über den bis dato unbekannten Paragrafen mit dem Torquotienten.
Aus dem Bronzeteam kamen (obere Reihe von links) Alois Schloder. Ernst Köpf, Erich Kühnhackl, Erich Weishaupt, Klaus Auhuber, Ignaz Berndaner, Wolfgang Boos, Walter Köberle, Stefan Metz und Franz Reindl (2. v. r.) sowie Udo Kießling (unten links). Daneben die 2018er: Yannic Seidenberg. Patrick Reimer, Marcel Goc, Christian Ehrhoff, Marcus Kink, Gerrit Fauser, Sinan Akdag und (hintere Reihe 3. v. r.) Frank Mauer. Außerdem abgelichtet: Arzt Dr. Andreas Gröger, Physiotherapeut Martin Abraham und Betreuer Jiri Uivra (hintere Reihe rechts)-GÜK