IN KÜRZE

von Redaktion

Die Kombinierer greifen an

Vinzenz Geiger setzt auf das kalte Wetter, Johannes Rydzek auf seine starke Form: Eine Woche nach ihrem Fehlstart in die Olympischen Spiele wollen die deutschen Kombinierer am Dienstag endlich ihre erste Medaille. „Die Jungs haben weiter das Vertrauen in sich und sind gut drauf. Das sind Wettkampftypen“, sagte Bundestrainer Eric Frenzel vor der Entscheidung von der Großschanze (Springen 10.00, Langlauf 13.45 Uhr/ARD und Eurosport).

Zum Auftakt hatte Rydzek als Achter noch für das beste Ergebnis der einstigen „Dominierer“ gesorgt, es drohen die ersten Winterspiele seit 2010 ohne Einzelmedaille. „Das Gute ist, dass die Strecke bei den niedrigeren Temperaturen nicht mehr so weich sein wird. Das kommt uns entgegen“, sagte Peking-Olympiasieger Vinzenz Geiger.

Emma Weiß setzt auf Gott

Mit wirtschaftlichen Sorgen und angetrieben vom Glauben an Gott geht Emma Weiß in ihre zweiten Olympischen Winterspiele. Bei den Aerials gilt die 26-Jährige aus deutscher Sicht als Einzelkämpferin und spürt das auch bei der Förderung. „Ich muss mich nach wie vor komplett selbst finanzieren“, sagte Weiß. Sie kümmere sich um die Sponsoren-Akquise und -Betreuung sowie die Reiseplanung und -organisation. „Eine Saison ist auch gar nicht so billig, wir reden da von circa 70 000 Euro – das muss erst mal reinkommen“, erklärte Weiß, die zumindest auf die Unterstützung durch die Sporthilfe bauen kann. Stärke zieht die Ski-Akrobatin seit zwei Jahren aus einem persönlichen Erlebnis, wie sie erzählte: „Ich hatte eine Gottesbegegnung an Pfingsten, seitdem bin ich für Gott unterwegs, versuche die Bühne zu nutzen, um von ihm erzählen zu dürfen, weil ich seine Liebe und seine Gnade spüren durfte, die einfach nicht von dieser Welt ist.“FOTO: DPA

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