IM BLICKPUNKT

Malinin klagt über Online-Hass

von Redaktion

Eiskunstlauf-Superstar Ilia Malinin aus den USA hat sich erstmals nach seinem dramatischen Absturz in der olympischen Kür auf Instagram zu Wort gemeldet und Einblicke in sein Innenleben gegeben. „Auf der größten Bühne der Welt kämpfen selbst diejenigen, die am stärksten erscheinen, innerlich möglicherweise mit unsichtbaren Schlachten. Selbst deine glücklichsten Erinnerungen können am Ende vom Lärm überschattet werden“, schrieb Malinin drei Tage nach dem achten Platz bei den Winterspielen in Italien.

Begleitet wurde der Beitrag mit einem Video, das Malinin beim Feiern seiner Siege zeigt sowie in einer Szene, in der er die Hände enttäuscht hinter seinen Kopf legt. „Widerwärtiger Online-Hass greift den Verstand an, und Angst lockt ihn in die Dunkelheit – ganz gleich, wie sehr man versucht, angesichts des endlosen, unüberwindbaren Drucks bei Verstand zu bleiben“, äußerte Malinin. Bis zu den Winterspielen war er mehr als zwei Jahre ungeschlagen und galt als absoluter Topfavorit. Doch in der Kür fiel er nach einer verpatzten Vorstellung vom ersten Platz nach dem Kurzprogramm deutlich zurück.FOTO: KNEFFEL/DPA

Artikel 1 von 11