Bedient ist Mailands Torhüter Yan Sommer. © Andersen/EPA
Bodø – Dem Vorjahresfinalisten droht das frühe Königsklassen-Aus. Mit 1:3 unterlag Inter Mailand im Play-off-Hinspiel beim norwegischen Favoritenschreck FK Bodö/Glimt. Cristian Chivu gibt sich trotz der bitteren Pleite kämpferisch. „Das Duell ist völlig offen, das Rückspiel steht noch aus“, sagte der Trainer von Inter Mailand.
Francesco Pio Esposito (30.) gelang für die Mailänder am Mittwochabend lediglich der zwischenzeitliche 1:1-Ausgleich. Sondre Brunstad Fet (20.) hatte die Gastgeber zuerst in Führung gebracht, nach der Pause schlug Bodö/Glimt doppelt zu. Ex-Frankfurter Jens Petter Hauge (61.) stellte auf 2:1, Kasper Högh (64.) erhöhte. „Sie sind diesen Platz besser gewohnt, das ist aber keine Ausrede“, sagte Chivu trotzig. „Jetzt versuchen wir, im San Siro in die nächste Runde einzuziehen.“
Vor dem Rückspiel im Kampf um das Achtelfinale am Dienstag (21 Uhr) steht Inter jetzt mächtig unter Zugzwang. Zumal Kapitän Lautaro Martínez in der zweiten Halbzeit verletzt vom Platz musste. „Ich denke, er ist verletzt und wird eine Weile ausfallen“, sagte Chivu.
Für Bodö/Glimt ist es der nächste Achtungserfolg auf der CL-Bühne. Gefeierter Spieler war der dänische Angreifer Högh, der zwei Treffer vorbereitete und einen selbst erzielte. „Ich bin froh, dem Team geholfen zu haben“, sagte er.
Der Club steht erstmals in der K.o.-Phase der Champions League und hatte in dieser Saison bereits Pep Guardiolas Manchester City vor eigenem Publikum mit 3:1 bezwungen. Atlético Madrid (1:2) hatte zu Hause das Nachsehen gehabt, Borussia Dortmund war im Dezember nicht über ein 2:2 hinausgekommen. SID