Bö glaubt an Preuß-Medaille
Nach bislang bitteren Winterspielen für Franziska Preuß traut Biathlon-Rekordweltmeister Johannes Thingnes Bö der Deutschen im letzten Rennen ihrer Karriere viel zu. „Ich glaube an eine Medaille für Franzi im Massenstart, das tue ich wirklich“, sagte der 32-Jährige bei Sport1. Und was würde der Norweger der Bayerin für ihr Karrierefinale am Samstag (14.15 Uhr) mitgeben? „Ich würde Franzi einfach viel Glück wünschen und sagen: Entspann dich, habe Spaß“, sagte der fünfmalige Olympiasieger.
Shiffrin: Gedanken über einen Rücktritt
Noch hat Mikaela Shiffrin nicht ihren Rücktritt erklärt oder angedeutet, nach ihrer dritten Goldmedaille bei Olympischen Spielen spukt das Thema aber in ihrem Kopf herum. „Ich denke darüber nach, wie ich meine Karriere beenden soll. Ich sehe es bei anderen Athleten und Teamkollegen, wie sie den Schritt verkünden. Ich weiß nicht, wie das für mich wäre“, sagte die 30-Jährige zu Sport1.
Freestyle: Trump-Kritiker verpasst Medaille
Hunter Hess gab alles, um den US-Präsidenten zu widerlegen – doch der Druck war wohl zu groß. Nach den Anfeindungen durch Donald Trump, der den regierungskritischen amerikanischen Ski-Freestyler einen „Loser“ genannt hatte, also einen Verlierer, flog Hess in der Halfpipe klar an einer Medaille vorbei. Platz neun beim Olympiasieg seines Teamkollegen Alex Ferreira, des Zweiten von 2018 und Dritten von 2022, war nicht sein Ziel.
Hess zeigte im ersten Run eine medaillenwürdige Vorstellung, ehe er den letzten Trick verpatzte. Im zweiten Lauf verlor er den rechten Ski, im letzten landete er den dritten Sprung unsauber. Ferreira setzte sich mit 0,75 Punkten Vorsprung auf den Esten Henry Sildaru durch, Bronze ging an Brendan Mackay aus Kanada.