Riera rettet die Eintracht

von Redaktion

München – Man kann von Albert Riera halten, was man will. Fakt ist aber: Langweilig wird es einem mit dem charismatischen Spanier nicht. Kostprobe gefällig? Bitteschön: „Die Spieler werden vom Balkon springen, wenn ich ihnen sage, sie sollen springen“, meinte der neue Cheftrainer der Frankfurter Eintracht bei seiner Vorstellung vor zwei Wochen. Oder zum Neustart bei der SGE: „Ich vergleiche das gerne mit der Freundin beim ersten Date: Man ist motiviert, man hat Schmetterlinge im Bauch.“

Die Ergebnisse jedenfalls sprechen bislang für Liebe auf den ersten Blick: Nach einem 1:1 bei Union Berlin zum Auftakt holten die Frankfurter vergangenes Wochenende einen souveränen 3:0-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach. Die wahre Standortbestimmung für Rieras neue Eintracht folgt an diesem Samstag (15.30 Uhr, DAZN & Sky) in der Allianz Arena gegen den FC Bayern. In jedem Fall ist klar: Riera, der auch als aktiver Kicker eine sehenswerte Karriere hinlegte und unter anderem für Liverpool (2008 – 2010) auflief, lässt niemanden kalt. Siehe Ex-Profi Martin Harnik, der den Nachfolger von Dino Toppmöller im Podcast „Flatterball“ „überheblich und selbstverliebt“ nannte und ihm einen „sang- und klanglosen Untergang“ wünschte. Igor Barisic, Boss von Olympija Ljubljana, wo Riera 2023 das Double holte, nannte den 43-Jährigen bei „L’Équipe“ „eine Zeitbombe“.LOP

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