Johannes Lukas hat mit den schwedischen Biathleten schon einige Medaillen bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften gewonnen. So viele Nachrichten wie nach Staffel-Bronze mit seinen Herren hat der Münchner aber noch nie bekommen. Der Grund: Sein Sprint am Streckenrand, der im Internet zu einem kleinen viralen Hit wurde. „Ich dachte mir nicht viel dabei. Das ist schließlich mein Job“, sagte der 32-Jährige unserer Zeitung. „Dass danach Vergleiche gezogen wurden, ob ich schneller bin oder Klaebo, war natürlich lustig.“ Im Video ist Lukas einmal in Aktion zu sehen. Im Rennen gibt er aber bei jedem seiner Athleten und Athletinnen Vollgas. „Am Abend habe ich unseren Physio gebraucht. Das war am Limit, meine Beine waren kaputt“, scherzt Lukas, der in seiner Jugend selbst Biathlet war. „Aber es braucht dieses Feuer für unseren Job.“ Nach einem eher holprigen Start, haben die Schweden durch die Goldmedaille von Martin Ponsiluoma und zweimal Staffel-Edelmetall bereits ihren Frieden mit diesen Spielen geschlossen.FOTO: INSTAGRAM/LUKASMM