Wasserspiele und Corona

von Redaktion

BBL-Top4 in München – das hatte Tücken

Der Finalretter: Benjamin Voß legte 2016 den Audi Dome auf diese Weise „tocken“. © imago sportFotodienst

München – Heimspiel also für die Basketballer des FC Bayern im Rennen um den ersten Titel der Saison. Samstag (16 Uhr) geht es im heimischen SAP Garden erst einmal im Halbfinale gegen Bamberg. Tags darauf (16.30 Uhr) will man sich unbedingt im Finale gegen den Sieger der Partie gegen Oldenburg den sechsten Pokal schnappen. Allerdings: Finale „dahoam“ war für die Bayern in drei Auflagen nicht immer nur eine Erfolgsgeschichte.

2016: Es sollte ein sportliches und organisatorisches Glanzstück sein. Bis hin zum illuster besetzten Empfang in der Allianz Arena – die Bayern fuhren eine Menge auf um das erste Top-4 zu einem Glanzstück zu machen. Am Finaltag wartete eine feuchte Überraschung: Es regnete vom Hallendach. In der unter dem Hallendach verbauten Technik war ein Heizungsrohr defekt. Den Teams aus Bamberg und Frankfurt war es nur Recht – das ungeliebte Spiel um den dritten Platz entfiel. Hallentechniker Benjamin Voß beendete den Spuk pragmatisch mit einem Eimer und wurde von den Fans als „MVP“ gefeiert. Er blieb Münchens Einziger: Im Finale siegte Alba Berlin mit dem letzten Wurf 67:65.

2021: Fünf Jahre zuvor war es Wasser, dieses Mal die Pandemie. 1000 Zuschauer durften den zweiten Anlauf in Sachen Pokal in München mitmachen. Immerhin: Sportlich ging es gut aus. Nach einem Halbfinal-Marathon gegen Ulm schnappten sich Andrea Trinchieris Bayern gegen. Der Gegner? Na klar, Alba Berlin. Am Ende gab es doch ein souveränes 85:79.

2024: Aller guten Dinge sind Drei. Die Bayern organisierten ein spektakuläres Legendentreffen im Haus von Sponsor BMW, sie richteten im damaligen Audi Dome ein temporäres Basketball-Museum ein. Und sie stellten die klar beste Mannschaft des Wochenendes um NBA-Veteran Serge Ibaka. Im Finale gegen Ulm gab es ein deutliches 81:65.RP

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