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Voigt und Preuß über Internet-Hass: „Instagram braucht kein Mensch“

von Redaktion

Franziska Preuß (li.) und Vanessa Voigt. © Schmidt/dpa

Franziska Preuß hat den Umgang mit Sportlerinnen und Sportlern in den Sozialen Medien kritisiert. „Ich habe die letzten Tage schon gemerkt, was alles so abgelaufen ist“, sagte die Biathletin: „Dieser Psychoterror, wenn die Leute sagen, schau bloß nicht auf Social Media, was da wieder geschrieben wird. Da denkt man sich schon, wie krass das ist.“ Preuß hatte bei ihrer Medaillenjagd immer wieder sportlich bittere Rückschläge kassiert. „Man ist ja immer noch ein Mensch. Ich habe weder was Kriminelles gemacht oder wen umgebracht. Es ist einfach Sport. Dass man das alles erleben muss, ist mir keine Medaille wert“, sagte Preuß.

Teamkollegin Vanessa Voigt hatte in der ersten Olympia-Woche eine eigene Social-Media-Pause angekündigt. „Ich war jetzt die letzten Tage wirklich die glücklichste Person. Dieses Instagram, das braucht einfach kein Mensch“, sagte die 28-Jährige, die „am liebsten“ eine Karriere „ohne Social Media“ gehabt hätte. Nun werde sich die Thüringerin die App aber wieder herunterladen. „Jetzt kommen dann auch wieder die Sponsoren ins Spiel. Das ist vertraglich alles festgelegt und da kommt man einfach nicht raus als Sportler.“

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