Leverkusen gewarnt – und auf dem Boden

von Redaktion

Nur zuschauen? Gegen Piräus muss mehr kommen als gegen Union. © Stache/dpa

Leverkusen – Kasper Hjulmand schärfte noch einmal eindringlich die Sinne seiner wankelmütigen Werkself. Der Ligafrust nach dem Patzer in Köpenick? Das Gerede über eine mögliche bayerische Festspielwoche? Oder die komfortable Ausgangslage? Der Trainer von Bayer Leverkusen ließ keine Ausreden zu, als er seine Profis auf den anvisierten Einzug ins Achtelfinale der Champions League einschwor.

„Es ist nur die erste Halbzeit. Wir haben eine gute Ausgangsposition, aber es ist noch nicht vorbei“, warnte der dänische Coach vor dem zweiten Duell mit Olympiakos Piräus – trotz des 2:0-Erfolgs im Play-off-Hinspiel. Am Dienstag (21 Uhr/Prime Video) müsse sein Team daher „noch ein gutes Spiel machen“.

Die Tür zum Achtelfinale steht weit offen, im Schongang wird Bayer der Sprung in die nächste Runde aber kaum gelingen. Zumal die Saison einer Achterbahnfahrt gleicht. Auf den Höhenflug mit sieben Spielen ohne Pleite folgte der unerwartete Absturz bei Union Berlin (0:1), ein Dämpfer im Kampf um die Königsklassen-Qualifikation.

Die Griechen, gegen die es in der Ligaphase noch eine 0:2-Pleite gegeben hatte, sollen keinesfalls unterschätzt werden. Im Hinspiel gegen Piräus sei Bayer immerhin schon „ein weiterer Entwicklungsschritt“ gelungen. „Wir haben häufiger auch mal den langen Ball gewählt – das sieht nicht immer schön aus, nimmt aber Druck raus“, sagte Andrich: „Es muss nicht immer nur schön sein“. Aber bestenfalls erfolgreich. Auch am Dienstag.SID

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