Debakel in Spanien

von Redaktion

FC Bayern geht in Madrid 70:93 unter

Selten Augenhöhe: Isiaha Mike (r.) und die Bayern. © EPA

Madrid – Keine guten Tage für die Basketballer des FC Bayern. Erst das schmerzhafte Pokal-Aus in eigener Halle gegen Bamberg – am Donnerstagabend kamen die Münchner auch in der Euroleague bei Real Madrid fürchterlich unter die Räder. Und spätestens nach diesem 70:93 (33:53) bei den Königlichen schwimmen dem deutschen Meister in Europa endgültig die Felle davon. Weiterhin vier Siege Rückstand auf die Zone der Play-Ins – das ist in den verbleibenden neun Partien nur noch für eingefleischte Mathematiker lösbar.

Klar, es war nicht hilfreich, dass der seit einiger Zeit durch den Kader huschende Virus nun auch Andi Obst und Justus Hollatz erwischte. Vor allem ohne Punktgarant Obst fehlten den Bayern über die gesamte Spielzeit die offensiven Mittel. Vor allem Mario Hezonja, den am Freitagabend wohl auch die Nationalmannschaft in ihrem Qualifikationsspiel in Kroatien wiedersehen wird, wirbelte fast nach Belieben durch die zuletzt beste Defensive der Königsklasse. Schon zur Pause hatte er zehn Punkte in der Statistik stehen – am Ende waren es deren 16.

Und die Bayern? Hatten nur Einzelaktionen dagegenzuhalten. Gerade einmal zwölf Assists zeigten, wie es im Münchner Spiel holperte. Am Besten erging es noch Justinian Jessup, der immerhin 17 Punkte einsammelte. Es half wenig.RP

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