Saison-Aus für Vogt

von Redaktion

Abfahrer verletzt sich vor Heimrennen

Luis Vogt startet nicht auf der Kandahar. © Steiner/Imago

Garmisch-Partenkirchen – Skirennläufer Luis Vogt muss seine Saison noch vor dem Heimweltcup in Garmisch-Partenkirchen verletzungsbedingt beenden. Der 24-Jährige zog sich beim Abschlusstraining für die Abfahrt auf der Kandahar am Freitag eine starke Überdehnung des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie zu. Ein operativer Eingriff ist zwar nicht notwendig, das Knie muss aber ruhig gestellt werden.

„Ich habe an der Einfahrt Eishang die Position am Tor verloren“, berichtete Vogt von dem unglücklichen Zwischenfall im Training: „Daraufhin hat es mich nach hinten gedrückt. Im Ziel spürte ich dann einen dumpfen Schmerz im rechten Knie. “Dass ihn die Verletzung um die Heimrennen bringe, nannte er „extrem bitter und ärgerlich“. Andererseits, ergänzte er, „hätte es schlimmer kommen können“.

Der erste Heimrennen seit fünf Jahren muss am Samstag (11.45 Uhr/ARD und Eurosport) also ohne Vogt stattfinden. Trotzdem freut sich Routinier Romed Bauman auf Garmisch. „Starthang, Felsenkurve, Tröglhang“, die Kandahar sei „sehr anspruchsvoll, du hast keine Zeit zum Durchschnaufen“, meinte Baumann: „Dann das lange Gleitstück, wo man die km/h verwalten muss, unten nochmal Action mit Eishang und Einfahrt in die Hölle – es wird dir nicht fad.“

Im Training machte aus deutscher Sicht Dominik Schwaiger als Zwölfter den besten Eindruck. Baumann fuhr auf Rang 14, Simon Jocher, der wie Vogt für den SC Garmisch fährt, war 25. direkt hinter Andreas Sander. Er freue sich „wie ein Schnitzel“ auf die Rückkehr, bekannte Jocher und betonte: „Den Heimvorteil nutzen wir gerne.“DPA

Artikel 1 von 11